07.02.2017 Unternehmen 

Laufen für die Zukunft - Bethany Burpee engagiert sich sportlich für sauberes Trinkwasser in Afrika

Plymouth. Daheim im Badezimmer, in der Kaffeeküche im Büro oder im Aufenthaltsraum im Betrieb drehen wir den Wasserhahn auf und schon fließt daraus das kühle Nass. ,Das ist doch völlig normal‘, denken wir. Aber nicht in vielen Gegenden Afrikas! Dort laufen die Menschen oft viele Kilometer, um an eine Wasserstelle zu gelangen. Vielfach ist dieses Wasser dann auch noch verunreinigt, was vor allem für kleine Kinder lebensgefährlich sein kann. Wasser ist Leben, heißt es vielsagend auf dem Kontinent.

FST Bethany Burpee

Bethany Burpee, HR Development Managerin bei Freudenberg-NOK Sealing Technologies (FNST) in Plymouth, macht sich für sauberes Trinkwasser und die Zukunft von Kindern in Afrika stark. Dafür schnürt sie die Laufschuhe, genauso wie ihr Ehemann und ihre drei Kinder. Burpee gehört zum Team World Vision, das überall auf der Welt bei Sportveranstaltungen an den Start geht und damit Spenden für nachhaltige Entwicklungsprojekte sammelt – zum Beispiel für Brunnenbohrungen in Ländern Zentralafrikas. World Vision ist eine rund um den Globus tätige Hilfsorganisation, deren besondere Aufmerksamkeit hilfsbedürftigen Kindern gilt.

„Wenn Kinder Zugang zu frischem Wasser haben, sind sie in der Lage, sich eigenständig zu entwickeln“, sagt Bethany Burpee. Das heißt: Sie haben die Möglichkeit, regelmäßig die Schule zu besuchen, und sie sind weniger gefährdet, in die Fänge von Menschenhändlern zu geraten. „Es wurden bereits große Fortschritte erzielt“, sagt sie und ist hoffnungsfroh, dass die Trinkwasserkrise in Afrika in einigen Jahren gelöst sein wird. Dies bedarf vielerlei Unterstützung. Als Co-Captain einer 25-köpfigen Walk- und Laufgruppe in ihrer Kirchengemeinde hat die FNST-Mitarbeiterin vergangenes Jahr knapp 8.000 US-Dollar (etwa 7.200 Euro) für den guten Zweck erlaufen. Aktuell hat sie ihre Kollegen bei FNST dazu motiviert, ein Team zu bilden, das an einer Wettbewerbsserie aus Marathon- und Halbmarathonläufen teilnimmt – auch hier, um World Vision bei seinem Trinkwasservorhaben zu helfen (siehe weiteren Artikel auf dieser Seite).

In Zukunft möchte sie mit der gleichen Intention an Triathlon-Events teilnehmen. „Jeder hat das Recht auf sauberes Wasser. Es ist toll zu wissen, was meine sportlichen Aktivitäten dafür bewirken können“, sagt sie.

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