Kürbis Bier
Zukunft der Arbeit  30.10.2018

Den Herbst im Glas

Halloween steht vor der Tür und spätestens jetzt dämmert es den meisten: Es ist Kürbissaison. In diesen Tagen wird das Gewächs mit Vorliebe ausgehöhlt und mit Grimassen verziert. Doch was tun mit dem Kürbissaft und -fleisch? Eine Suppe, klar die geht immer. Das Innere des Kürbis passt aber als herbstliche Komponente auch ins Glas und in die Flasche: Als Kaffee und Bier.

Kürbis Suppe

Wie die Tomate und die Kartoffel, so stammt auch der Kürbis ursprünglich aus Amerika. Heute wird er auf allen Kontinenten kultiviert. Unter den angebauten Gemüsesorten liegen Kürbisse weltweit unter den Top10. Die größten Produktionsmengen fallen mit Abstand in China und Indien an. Die traditionellen Anbaugebiete USA und Mexiko folgen auf den Plätzen fünf und sechs. Insbesondere in den Vereinigten Staaten genießt der Kürbis einen besonderen Ruf. Immer wieder sicherte er früher den Siedlern das Überleben. Insbesondere dann, wenn beim Getreide Missernten zu beklagen waren.

Wichtige Kulturpflanze

Als Getreideersatz kam dem Kürbis auch in Europa eine wichtige Bedeutung zu. Ende des 18. Jahrhunderts ließ der Kaiser von Österreich beispielsweise dessen Anbau unter seiner Landbevölkerung propagieren. Gemahlene Kürbiskerne stellten eine wertvolle Alternative zu Getreidemehl beim Brotbacken dar. Noch heute verleiht Kürbiskernmehl Broten eine besondere Note. Und auch als Zutat bei anderen Backwaren findet es Anklang, vom Kuchen bis zum Muffin. Seine getrockneten Kerne bereichern obendrein weltweit die Küche. Und die Kürbissuppe ist in der kälter werdenden Jahreszeit ohnehin Legion. Seine Vielfalt spielt er auch als Risotto und Ragout aus. Aus dem beliebten Hokkaido lassen sich zudem im Nu Kürbis-Pommes zaubern. Und inzwischen ist der Kürbis sogar als Zutat für Getränke gefragt.

Wegbereiter Halloween

Kürbis Latte

Der Ausgangspunkt dieser Entwicklung liegt wie so oft in den Vereinigten Staaten. Im Fahrwasser der Verbreitung von Halloween, das so manchen Verbraucher den Kürbis als Gericht wiederentdecken ließ, kommt er auch als Kaffee und Bier auf den Tisch. In den USA erfreut sich beispielsweise der Pumpkin Spice Latte seit rund 15 Jahren anhaltender Popularität. Er enthält neben Prisen von Muskat, Pfeffer, Gewürznelke und der Tonkabohne auch Kürbissaft. Gerade in der Vorweihnachtszeit entsteht so eine anregende Mischung. Im Glas serviert sind die verschiedenen Schichten von Kürbissaft, Espresso und Milchschaum zudem ein wahrer Hingucker.

Der Kürbis als Zutat für Craftbeer

Das Prinzip, Kürbissaft mit Gewürzen zu einem Pumpkin Ale zu verarbeiten, stammt ebenfalls aus den USA. Dort wird es gerne als Saisonware genossen. Im Zuge der Craftbeer-Bewegung findet das Bier seinen Weg auch in andere Länder. Mit reichlich Karamellmalz, einer Zimt-Muskat-Mischung und Kürbispüree verfügt das gebraute Getränk nach einigen Wochen Lagerung über ein leicht fruchtiges Aroma. So mancher Konsument fühlt sich beim Trinken ein wenig an Lebkuchen erinnert. Der Kürbis kann entweder beim Kochen, beim Gärprozess oder als Zugabe der Maische ins Spiel kommen. Spätestens die orangene Färbung des Braugetränks verrät die Kürbisbestandteile. Das Resultat wird sicher nicht jedermann ansprechen, ist für aufgeschlossene Biertrinker aber auf jeden Fall eine Kostprobe wert.

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