Mulled Wine
13.12.2018

Glühwein, Glögg, Roweka & Co.

Der Glühwein gehört zum Weihnachtsmarkt wie der festlich geschmückte Tannenbaum zum Weihnachtsfest. Doch inzwischen ist der Dauerbrenner in den hölzernen Buden längst nicht mehr das einzig nachgefragte Heißgetränk.

Mulled Wine

Weihnachts- und Christkindlesmärkte genießen gerade im deutschsprachigen Raum eine lange Tradition. Die ältesten Märkte können sich zum Teil auf Wurzeln im 14. Jahrhundert berufen. Kaum eine deutsche Stadt, in der in der Vorweihnachtszeit nicht zumindest für ein Wochenende Holzbuden und Verkaufsstände die Besucher mit Kunsthandwerk, Süßigkeiten, warmen Speisen und Getränken umgarnen. Mittlerweile hat das Brauchtum seinen Weg in benachbarte Länder gefunden. Seit den 1990er Jahren fassen Weihnachtsmärkte gar in Großbritannien und den USA Fuß.

Als der Glühwein noch nicht glühte

Keinesfalls fehlen darf bei einem Weihnachtsmarkt der Glühwein. Dabei handelt es sich um auf maximal 78 Grad Celsius erhitzten Rotwein, dem Zucker und Gewürze beigegeben werden. Zu ihnen zählen Zimt, Gewürznelken, Anis, Orangen- oder Zitronenschalen. Dass Wein Gewürze beigegeben werden, ist im Übrigen keine Erfindung der Neuzeit. Schon in Schriften des alten Roms ist nachzulesen, wie Wein mit reichlich Honig und Gewürzen verfeinert wird. Das machte ihn nicht nur süßer, sondern auch haltbarer. Ihn zu erhitzen, kam erst Anfang des 20. Jahrhunderts in Mode, gerade zur kalten Jahreszeit.

Allerlei Auswahl

Mulled Wine

Genauso wie die Getränkevielfalt in Supermärkten und in der Gastronomie größer geworden ist, so werden auf den Weihnachtsmärkten neben dem Glühwein immer mehr Heißgetränke feilgeboten. Der traditionell rote Glühwein wird inzwischen auch in einer Weißwein- oder sogar Apfelweinvariante angeboten. Versetzt man Weißwein mit Zucker, Zimt und Eierlikör erhält man Eierpunsch, der sich ebenfalls zunehmender Beliebtheit erfreut.

Aus Skandinavien ist ein Verwandter des Glühweins hinzugestoßen. Beim Glögg wird der gewürzte Rotwein mit einem Schuss Korn, Wodka oder Rum versehen. Hinzugegeben werden noch Mandeln und Rosinen. Ein Klassiker ist die Feuerzangenbowle, bei der mit Rum getränkter Zucker in einen Kessel mit erhitztem und gewürztem Rotwein tropft. Im letzten Winter wurde dann der sogenannte Roweka zum Trendgetränk ausgerufen. Dabei handelt es sich um Rotwein, der zusammen mit heißem Kakao vermischt wird. Dunkler Kakao und ein bestenfalls halbtrockener Wein sollen gewährleisten, dass das Getränk nicht zu süß wird. Der Jagertee, heißer Schwarztee mit Zucker und Rum, zählt hingegen schon wieder zu den etablierten Heißgetränken in den Buden der Weihnachtsmärkte. Beim Grog wird der Tee einfach durch heißes Wasser ersetzt.

Punsch immer stärker nachgefragt

Am meisten Zuspruch hinzugewonnen hat in den letzten Jahren allerdings der Kinderpunsch auf den Weihnachtsmärkten. Das auch als Biopunsch angebotene Getränk aus Tee, Säften und Gewürzen kommt ohne Alkohol aus und vermeidet so einen veritablen Kater, der schon manchen Weihnachtsmarktbesucher am darauffolgenden Morgen ereilt hat. Zudem geraten Autofahrer nicht in Gewissennöte. Das wärmende Getränk wird inzwischen jedenfalls von Groß und Klein gleichermaßen nachgefragt.

Freudenberg inside

Ganz egal ob Punsch oder Glühwein, sie werden beide bei zahlreichen Marktständen zumeist in großen Kochern zubereitet und über einen Zapfhahn ausgegossen. Dabei ist es nicht einmal unwahrscheinlich, dass darin eine Dichtung von Freudenberg Sealing Technologies verbaut ist. Denn Freudenberg hat für die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie eigens Dichtungsmaterialien und -formen entwickelt, die von den Herstellern gerne in Anspruch genommen werden. Es kann also sein, dass Sie beim nächsten Weihnachtsmarktbesuch ein Heißgetränk aus einem Kocher genießen, das von einem Freudenberg-Produkt abgedichtet wird.

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