Nicole Schneider
Materialkompetenz  13.11.2018

Die drei Mega-Trends der Getränkeindustrie: Interview mit Nicole Schneider

Die meisten Menschen wissen heute ganz genau, was sie von einem Getränk erwarten: Erstens sollte es den eigenen Geschmack sehr gut treffen und zweitens dabei die Gesundheit fördern. Ganz flüssig muss es nicht unbedingt in jedem Fall sein, denn der dritte Trend sind Getränke mit Feststoffanteil – die Smoothies. Welche Auswirkungen hat das auf die Anlagen zur Herstellung und Abfüllung? Ein Interview mit Nicole Schneider, Vice President Global Market Sector Process Industry, Freudenberg Sealing Technologies.

Der Trend zur Individualisierung des Geschmacks hat eine starke Ausdifferenzierung des Angebots zur Folge, was auch am steigenden Angebot von Craft-Bieren zu sehen ist. Weil neue Produktvarianten meist in den vorhandenen Anlagen hergestellt werden, kommen auch die Dichtungen mit wesentlich mehr Aromen in Kontakt. Freudenberg Sealing Technologies hat daher die Materialfamilie Fluoroprene XP entwickelt. Deren Inhaltsstoffe sind so abgestimmt, dass Aromen nicht verschleppt werden können.

Viele Verbraucher wünschen sich außerdem gesunde Getränke, die mit möglichst wenig Konservierungsmitteln hergestellt werden – die aber trotzdem lange haltbar sind. Um zu verhindern, dass Bakterien ins Getränk gelangen, müssen immer aggressivere Reinigungsmittel verwendet werden. Gegenüber diesen Säuren und Laugen müssen die Dichtungen beständig sein.

Bei Getränken mit Feststoffanteil wie Smoothies dürfen keine Produktreste an den Dichtungen hängenbleiben – etwa die Kerne eines Erdbeersmoothies. Außerdem müssen die Dichtungen mehr Steifigkeit und Weiterreißfestigkeit aufweisen, weil Smoothies mehr Belastungen ausüben als ganz flüssige Getränke.

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