Jahr für Jahr wird am 22. März der Weltwassertag begangen. Auf das kostbare Gut sind nicht nur die Verbraucher, sondern auch Landwirtschaft und Industrie angewiesen. Einige Zahlen und Fakten verdeutlichen, wie wertvoll und nachgefragt das Wasser überall auf der Welt ist.

Der Weltwassertag feierte am 22. März 1993 seine Premiere. Seine Einführung geht zurück auf einen Vorschlag der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro. Im Jahr 2016 hat die 66. Generalversammlung der Vereinten Nationen den Wert des Trinkwassers nochmals unterstrichen, indem sie eine Weltwasserdekade ausrief. In den zehn Jahren von 2018 bis 2028 soll das Wissen rund um das Wasser und den Gewässerschutz in der Weltbevölkerung deutlich verbessert werden. Regierungen aber auch Zivilgesellschaften sind daneben dazu aufgerufen, ein nachhaltiges Wasserressourcen- und Gewässermanagement zu realisieren. Den Auftakt zur Weltwasserdekade (Water Action Decade) bildete passenderweise der Weltwassertag am 22. März 2018.

Regenwasser für den Fabrikbetrieb

An seinem mexikanischen Standort Cuautla hat Freudenberg-NOK Sealing Technologies den nachhaltigen Umgang mit Regenwasser zur wichtigen Prämisse erhoben. 2016 wurden auf dem Dach der Fabrik mehrere tausend Quadratmeter zu einem Regenwasserkollektor umgewandelt. Allein in den ersten sieben Wochen nach seiner Errichtung sammelten sich in ihm 526 Kubikmeter Wasser an. Eine Menge, die dem Wasserverbrauch des Gesamtwerks an sechs Arbeitstagen entsprach. 2017 wurde der Kollektor nochmals erweitert, sodass der Standort für seinen Betrieb auf immer weniger Trinkwasser zurückgreifen muss.

Virtueller Wasserfußabdruck

Welche große Bedeutung der Trinkwassereinsatz in der Industrie hat, zeigt unter anderem der virtuelle Wasserfußabdruck. Er zeigt, dass gerade große Industrienationen letztlich einen noch viel höheren Wasserverbrauch verursachen, als man auf den ersten Blick meinen sollte. Der virtuelle Wasserfußabdruck berechnet nicht nur den Wasserverbrauch in den eigenen Landesgrenzen. In ihn fließen auch die Wassermengen ein, die für Waren aufgewendet werden mussten, die im Ausland produziert, aber im Inland konsumiert oder benutzt werden. So fallen für die Produktion eines PC 20.000 Liter Wasser an, für eine einzelne Jeans 11.000 Liter. Die deutsche Bevölkerung „importiert“ auf diese Weise sogar etwas mehr Wasser aus anderen Ländern, als sie im Landesinneren verbraucht.

Weitere Informationen rund um das globale Wasser können Sie der Infografik entnehmen.


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